Flipper des Monats – Williams Funhouse
20.03.2026
Williams Funhouse – Willkommen in Rudys etwas verrückter Welt
Funhouse ist einer dieser Flipper, die sofort eine Stimmung erzeugen. Die Lichter, die Musik, der schräge Jahrmarktsflair – und mitten drin Rudy, der sprechende Kopf. Schon nach wenigen Sekunden fühlt man sich beobachtet. Rudy kommentiert jeden Treffer, jeden Fehler, jede Unachtsamkeit. Genau das macht den Reiz aus: Man spielt nicht einfach gegen das Spielfeld, man spielt auch gegen ihn.
Doch so verspielt das Thema wirkt – Funhouse hat eines der strukturiertesten Regelwerke seiner Zeit. Alles dreht sich um die Uhr. Sie ist das Herzstück des Spiels, und fast jeder Schuss beeinflusst sie. Über die Steps, Rollover-Schalter und bestimmte Treffer springt die Zeit vorwärts. Schritt für Schritt wird es später, der Ton ändert sich, die Atmosphäre wird dunkler – bis irgendwann die Nacht hereinbricht.
Der entscheidende Moment: Mitternacht
Wer die Uhr auf genau 12:00 bringt, erlebt den ikonischen Moment des Spiels: Rudy schläft ein. Die Augen schließen sich, der Kopf sinkt, und der Mund geht auf. Jetzt gilt es, den Ball direkt hinein zu jagen. Dieser Schuss aktiviert den Multiball – ein Moment, der jedes Mal aufs Neue für Spannung sorgt.
Multiball & Jackpots
Im Multiball liegt die Hauptaufgabe darin, die rechte Rampe sauber zu treffen. Hier gibt es Jackpots, die schnell ansteigen, wenn man im Flow bleibt. Die Herausforderung besteht darin, die Kugeln kontrolliert zu halten, während das Spielfeld zunehmend hektischer wird. Die Kombination aus Stimmung, Sound und Regelstruktur macht Funhouse zu einem der abwechslungsreichsten Flipper der frühen 90er.
Warum Funhouse zeitlos bleibt
Rudy ist kein nettes Spielzeug – er ist ein Charakter. Und diese Persönlichkeit trägt das gesamte Spielerlebnis. Zusammen mit der klaren, logischen Regelstruktur und dem typischen Pat-Lawlor-Layout ist Funhouse ein Flipper, den man immer wieder einschaltet. Nicht zuletzt, um Rudy zu zeigen, dass man es doch kann.